Läuft
Nothing needs to be “mocked up.”

Knuth is my hero.

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Krautsalad

The Gtk+ Hackfest was good in many ways. Not only did I see a lot of cool people that I haven’t seen for a long time (since I missed GUADEC last year) but I also met a few new ones, that I only knew from IRC before, like e.g. hpj. Having those clever people around is also a good way to learn new tricks and steal some useful scripts. It was really motivating for me. I used most of the time in Berlin to do some real hacking and the result of it was the implementation of GtkMountOperation which hit svn yesterday. My first (major) patch to Gtk+. Yay! Of course I also spent time hacking on the webdav backend and gvfs in general which is also my main job these days since we have spring break and canonical is contracting me, until university starts again in mid April, to hack on gvfs to make it stable for the next ubuntu release, i.e. Hardy. I also became maintainer of gvfs, thus continuing the tradition to co maintain the virtual file system for GNOME. I checked when that all started the other day: Dave Camp committed my re-write of the http method for gnome-vfs at the 22nd July of 2004. Its going to be 4 years soon. I also noticed the first patch I *reviewed* and committed was from Ryan. Beginning in April I will also try to do the impossible and fill in the big, big whole that will be there when Alex takes his well deserved break to be there for his little daughter Alice. Its going to be hard when there is no alex__ to ask for advice, but I am pretty confident that we will be fine, since there seem to be a lot of energetic and motivated new gvfs hackers, like Cosimo Cecchi, Carlos Garcia Campos, A. Walton and Wouter Bolsterlee. And of course the old guys like Bastien, Benjamin and David. Everybody is also very welcome to join the excitement and make gio/gvfs even more rocking! Start by joining the new gvfs mailing list. :-)
Last but not least, I had the job to sent “invitation” mails to mentors for this year’s SoC but Ryan already announced on planet that everybody should just sign up and I think that makes more sense to do it that way, so I just repeat that invitation here: Help students and apply as a mentor if you are a member of the GNOME foundation. I have done it the last few years and its also a great experience.

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WebDAV Server

Dear Lazyweb,

I am currently writing the dav backend for gvfs and I use apache + mod_dav for most of my my testing. I was now wondering if there is open webdav server out there that supports more features of the various webdav RFCs then mod_dav does. (E.g. ACL [RFC3744] or Redir [RFC4437]). An non-free but open server that I could use for testing would be fine as well.

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Remember, remember …

“Fear became the ultimate tool of this government.”

Ich verliere zur Zeit viele Freunde; oder sie wechseln die Hochschule; oder aber sie geben sich komische Namen. Und das ist gut so! Die Rede ist natürlich von einer, anscheinend immer größer werdenden, Zahl an StudiVZ Mitgliedern die dem Dienst nicht mehr glauben wollen, er gehe mit ihren persönlichen Daten sorgfältig um. Ausgelöst durch den Versuch die AGBs so zu ändern, dass man mit den Daten der Benutzer endlich auch mal richtig Geld machen kann. Dafür gab es so gar Rüge vom Bundesdatenschutzbeauftragten. StudiVZ hat nach der ersten Welle des Protestes die AGBs natürlich umgehend entschärft und mit der jetztigen Version, und damit der Möglichkeit zum “Opt-Out” in so gut wie allen kritischen Punkten, könnte man wohl schon leben. Aber der Strom von Mitgliedern, die ihre Namen bis ins Unkenntliche ändern, reißt -jedenfalls bei meinen “Freunden”- nicht ab. Vielleicht liegt es ja daran, dass viele erst durch die große Protestwelle bei der ersten Änderung begriffen haben, wie wertvoll ihre persönlichen Daten sind; gleichzeitig auch wie gefährdet diese gerade auch im StudiVZ, ja im “Interweb” und eigentlich überhaupt sind! Das Herz eines Technikenthusiasten wagt das jedenfalls zu hoffen.


Stasi 2.0 von skep (used under CC-SA)

Und vielleicht ist für den Menschen Freiheit doch etwas sehr kostbares und mehr wert als eine, nur versprochene totale Sicherheit, die mit großer Überwachung und Kontrolle erkauft wird. Wenn es wahr ist, dass man Freiheit, und auch Demokratie, immer wieder auf’s Neue erkämpfen muss, so freut es mich jedenfalls doch sehr, dass es offensichtlich eine nicht geringe Zahl an Leuten gibt, die genau dies tun. Mann muss natürlich immer ein Mittelmaß finden. Aber in Zeiten in denen das Pendel zwischen Freiheit und Kontrolle -Vorratsdatenspeicherung und Online-Razzien sei Dank- ganz klar zu sehr in Richtung Kontrolle und Überwachung zeigt ist Widerstand doch sehr wichtig. Vor allem dann wenn man, auch aus guten technischen Gründen, nicht an die Wirksamkeit dieser Maßnahmen glauben kann. Es sollte schon zu denken geben, dass gerade die Leute, die sich am besten mit dem technischen Hintergrund auskennen, nicht müde werden vor den Folgen solcher Maßnahmen zu warnen.

Ganz davon abgesehen dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis die im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung erhobenen Daten auch Zivilrechtlich benutzt werden. Die Musik und Filmindustrie werden daran jedenfalls großes Interesse haben.

Hoffen wir, dass ich auch weiterhin auf das Bundesverfassungsgericht stolz bleiben kann und es die Fehler der Politik wieder gut macht. Ich für meinen Teil hab das StudiVZ jedenfalls auch aufgegeben und bin wie viele andere jetzt bei kaioo.de.

Zum Schluss könnte man natürlich auch, wie in diesen Tagen so oft, 1984 zitieren, aber ich zitiere lieber einen Comic. Eigentlich dessen Verfilmung:

Cruelty and injustice, intolerance and oppression. And where once you had the freedom to object, to think and speak as you saw fit, you now have censors and systems of surveillance coercing your conformity and soliciting your submission. How did this happen? Who’s to blame? Well, certainly there are those who are more responsible than others, and they will be held accountable, but again truth be told, if you’re looking for the guilty, you need only look into a mirror.

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It-Girl iT-Boy

Das Anti-Pendant von einem It-Girl ist natürlich der IT-Boy: Tut viel, kann viel - aber niemand kennt ihn.

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Wohl lustig

Für alle die es selbst noch nicht mitbekommen haben: Joscha malt wieder nicht lustige Comics.

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Die Mandelbäume

“Ich glaube zu wenig an die Vernunft, noch an irgendeine Philosophie der Weltgeschichte, um mich dem Fortschritt zu verschreiben. Doch ich glaube wenigstens daran, daß sich die Menschen über ihr Schicksal immer bewußter geworden sind. Wir haben unsere Lage keineswegs überwunden, aber wir erkennen sie besser. Wir wissen uns in Widersprüche verstrickt, doch wir wissen auch, daß wir diese Widersprüche ablehnen und alles daran setzen müssen, sie zu verringern. Unsere Lebensaufgabe besteht darin, die wenigen Formeln zu finden, die die unendliche Qual der freien Seelen mildern. Wir müssen das Zerrissene zusammenfügen, einer so offensichtlich ungerechten Welt die Vorstellung der Gerechtigkeit wiederbringen und den vom Unheil des Jahrhunderts vergifteten Völkern die Bedeutung des Glücks neu schenken. Es ist dies natürlich eine übermenschliche Aufgabe. Doch man nennt jene Aufgaben übermenschlich, die den Menschen lange Zeit kosten, sie zu erfüllen. Das ist alles.”

der junge Camus in Heimkehr nach Tipasa

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Universitäts-Reform

Peter-Wagner von Jetzt.de schreibt über die allseits geliebte Hochschul-Reform. Bitte lesen. Danke.

Hier eine kleine Kostproble:

„Wir wollten die extrem hohen Abbrecherraten senken“, sagte der emeritierte Germanistik-Professor Harro Müller-Michaels der Wochenzeitung Die Zeit. „Doch dass dieses modularisierte Klein-Klein der Preis für den Erfolg ist, das haben wir nicht gewollt.“
[…]

Und das ist das eigentlich Paradoxe: Im neuen Studienmodell, in dem es allen besser gehen sollte, mangelt es nun am Wichtigsten. An der Zeit für ein Auslandsstudium, für soziales Engagement oder an der Zeit, in bestimmten Fächern in die Tiefe zu gehen.
[…]
Vielleicht ist der Effizienzbegriff nicht auf alle Studiengänge gleich anwendbar und die Ökonomisierung des Studiums hat ihre Grenzen. Zumindest, wenn man nicht komplett verlieren will, was Herr von Humboldt sich für die Studenten bestimmter Fächer ausgedacht hat: Zeit zum Nachdenken. (Meine Hervorhebungen)

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